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Mit Werten leben

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Geschlechterspezifische Rollenteilungen sind in der modernen Dienstleistungsgesellschaft nicht nur überholt, sondern ein Hindernis auf dem Weg zur Berufskarriere – insbesondere für Frauen. Gender-Mainstreaming, die Gleichschaltung der Geschlechter, drängt sich als Lösung geradezu auf. Politik und evangelische Kirche propagieren diesen Weg.
Halt sagen die Kritiker. Menschen werden immer ihre durch die Schöpfung geprägte weibliche oder männliche Identität behalten. Sie halten Gender-Mainstreaming gar für gefährlich.
Eine der schärfsten Kritikerinnen ist die erfolgreiche Journalistin und vierfache Mutter Birgit Kelle. Kelle möchte sich nicht bevormunden lassen und rät Frauen und Männern, ganz bewusst ihre Rollen auszuprägen, statt sie zu verstecken.
Doch wie kann moderne Familie zwischen Beruf und Erziehung, gleichberechtigter Teilhabe am Sozialsystem und  zeitgemäßer Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau heute aussehen? Die folgenden Beiträge sollen das zeigen.

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Prof. Dr. Sabine Walper im Gespräch

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Zeit status
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Professor Dr. Sabine Walper ist Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin. Sie ist Forschungsdirektorin am Deutschen Jugendinstitut und hat eine Professur für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Jugend- und Familienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Sabine Walper ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Familie
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- Die Stabilität von Partnerschaften ist stark gesunken. Mittlerweile wird jede dritte Ehe geschieden. In der Hälfte der Fälle sind Kinder unter 18 betroffen.

- 70% Kinder leben in der sog. Kernfamilie, knapp 15% in einem Alleinerziehendenhaushalt. 13,6% der Kinder leben mittlerweile in Patchworkfamilien.

Trotz dieser schlechten Zahlen denken noch immer knapp 80% der jungen Erwachsenen, dass Familie zum Glück dazugehört.

- Für die meisten Menschen sind Familie und Kinder sehr wichtig (bis zu 80% Zustimmung). Es besteht also eine Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

- Die zunehmende Demokratisierung der Familie bewirkt ein Partizipations-Ideal (das heißt, Kinder sollen selbständiger werden und mitbestimmen). 

- Die Bedeutung der frühkindlichen Sozialisation resultiert in einem Bindungs-Ideal (die Eltern sollen für die Kinder möglichst immer verfügbar sein).

- Der Wert von Bildung hat zu einem Förder-Ideal geführt.

- Das alles führt dazu, dass Kinder im Zentrum stehen und Eltern an ihr Limit kommen.      

- Die Grenzen zwischen (Erwerbs)Arbeit und (Privat)Leben von Eltern verschwimmen.

- Kinder, die liebevoll-konsequent erzogen werden haben ein positives Selbstbild, bessere schulische Leistungen, sind körperlich gesünder, zeigen weniger Problemverhalten, haben bessere Beziehungen zu Gleichaltrigen und sind weniger depressiv und ängstlich.


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Prof. Dr. Spreng im Gespräch

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Prof. Dr. Manfred Spreng ist emeritierter Professor für Physiologie. Er war am Institut für Physiologie und Pathophysiologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/ Nürnberg tätig. Manfred Spreng ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Vor seiner Promotion an der Technischen Universität Stuttgart studierte er Informationstechnik und Computerwissenschaft. Seine Habilitation für das Fach „Physiologie“ machte er an der Medizinischen Fakultät der Universität Erlangen/ Nürnberg. Spreng hat zahlreiche wissenschaftliche Schriften in den Bereichen der Sinnes- und Neurophysiologie, der Informationsverarbeitung in Organismen und der Datenverarbeitung und Computereinsatz in der Medizin verfasst.

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Die deutlichsten Beweise dafür, dass Mann und Frau unterschiedlich sind, liegen nicht bei den Geschlechtsmerkmalen oder Fortpflanzungsorganen, sondern in den Gehirnen. 

-  Das  präoptische Areal im Gehirn ist bei Männern doppelt so groß ausgeprägt wie bei Frauen. Das Resultat: Frauen haben ein 25% erhöhtes Risiko für Depressionen.

- Die unterschiedliche Physiologie der Amygdala bewirkt, dass Frauen deutlich häufiger an  Angststörungen leiden als Männer. Für Männer besteht dagegen eine deutlich höhere Gefahr von Schizophrenie. Bei emotional erregenden Ereignissen speichern Frauen eher die Details ab, Männer eher allgemeine Zusammenhänge.

- Es existieren zahlreiche neurophysiologische Unterschiede zwischen Mann und Frau, die sich  nicht durch Erziehung oder sozio-kulturelle Begründungen erklären lassen.

- Für die Erziehung wäre es sinnvoll, die Unterschiede zwischen Mann und Frau zu berücksichtigen und diese gezielt zu fördern statt sie zu negieren.

- In ihrer Unterschiedlichkeit können Mann und Frau sich perfekt ergänzen.


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Birgit Kelle im Gespräch

Das komplette Interview mit Birgit Kelle finden Sie in Kapitel 5.

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Die Autorin Birgit Kelle ist Journalistin und Mutter von vier Kindern. Sie schreibt für verschiedene konservative Publikationen, im „The European“ hat sie eine Kolumne namens „Volle Kelle“.
Birgit Kelle engagiert sich nach eigener Aussage „für einen neuen Feminismus abseits von Gender-Mainstreaming und Quoten“. In diesem Zusammenhang hat sie 2013 das Buch: „Mach doch die Bluse zu: Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn“ veröffentlicht. Am 25. Februar 2015 erscheint ihr neues Buch: „Gendergaga: Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will“. Mehr Informationen zu ihrer Person finden sich auf ihrer Webseite

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- Als ich Mutter wurde und nicht zurück an den Arbeitsplatz wollte, war die Gesellschaft mit mir als Frau nicht mehr zufrieden.

- Familienpolitik wird immer wichtiger, den Familien geht es aber nicht besser.

- Frauen, die zurück an den Herd wollen, gelten als emanzipatorischer Totalausfall. Aber was ist das für ein Feminismus, der erziehenden Müttern keinen Platz bietet?

- Die Politik will uns vorschreiben, wie wir unsere Kinder zu erziehen haben.

- Kita-Plätze und Erwerbstätigkeit von Müttern sind die entscheidenden Messgrößen in der Familienpolitik – und beide zielen darauf ab, die gemeinsame Zeit einer Familie zu reduzieren.

- Erziehende Mütter sind aus Sicht der Politik und Wirtschaft vergeudetes Lebenspotential.

- Gender-Mainstreaming will mich gegen meinen Willen „emanzipieren“.

- Gender-Mainstreaming fordert die Auflösung der Geschlechter. Warum gibt es dann überhaupt noch eine Frauenquote?

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Eine „Ideologie“ mit Nebenwirkung: Birgit Kelle über das Gender-Mainstreaming.

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Es lauert hinter jede Ecke und niemand ist vor ihm sicher: Dem Gender-Mainstreaming. Es hat Einzug in unsere Politik, Sprache und öffentlichen Toiletten gehalten – und das ohne jegliche Zustimmung der Bürger. Diese These vertritt Birgit Kelle, Journalistin und Aktivistin. Sie rechnet in ihrem Buch „Gender Gaga – wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will“ mit dem Trend des Gender- Mainstreaming ab.

Eine Theorie voller Widersprüche
 
Der Kelle’schen Argumentation ist ihre These vorangestellt – Gender-Mainstreaming behandle konstruierte Probleme. Das zeige sich besonders in dem Widerspruch zwischen Theorie und Praxis: Gender Mainstreaming geht davon aus, dass man sich sein Geschlecht aussuchen kann, mit Biologie habe es nichts zu tun. Trotzdem fordern Politikerinnen in Österreich beispielsweise eine mindestens 50 Prozent Frauenquote. Es wird zwar von Gleichberechtigung gesprochen, allerdings setzen sich Gleichstellungsbeauftragte lediglich für Anliegen von Frauen ein.
Gleichstellungsbeauftragter kann Mann gar nicht werden, dazu muss man Frau sein.  Auch vor der deutschen Sprache macht das Gender-Mainstreaming nicht Halt. Vertreter des Gender-Mainstreamings fordern zum Beispiel, dass „Mutter“ und „Vater“ aus offiziellen Dokumenten verschwinden sollen, weil es sich um diskriminierende Bezeichnungen handle. Laut diesen Begriffen stehe ein Kind in Beziehung zu einer Mutter (einem weiblichen Wesen) und einem Vater (einem männlichen Wesen). Das scheint nicht mehr zeitgemäß zu sein, deswegen müssen neue Begriffe her.
Österreich hat bereits „Elter 1“ und „Elter 2“ ausgewählt. Andere Länder bieten zusätzlich noch „Elter 3“ und „Elter 4“ an, falls noch andere Parteien an der Zeugung des Kindes beteiligt waren. Nicht nur die Sprache, auch öffentliche Toiletten stehen auf der Diskriminierungs-Liste ganz oben. Sie fordern Menschen dazu auf, sich in die Kategorien „männlich“ und „weiblich“ einzusortieren –  Menschen, die sich weder als Mann noch als Frau fühlen oder biologisch zu beiden Geschlechtern zählen, werden nicht berücksichtigt. Damit es auch bei Toiletten keine Verwirrung gibt, soll in vielen Städten künftig nur eine Toilette vorhanden sein. Berlin macht es mit seiner Unisex-Toilette vor. All die Maßnahmen, die Kelle auflistet – unter anderem die Änderungen von offiziellen Dokumenten und die Einführung von Unisex-Toiletten – zahlt der Steuerzahler.

Sprengstoff auf dünnem Eis


Die Autorin versteht es, ihre Leser mit der politischen Debatte zu unterhalten. Durch ihren ironischen Ton und kreative Vergleiche verleiht sie dem mittlerweile überreiztem Thema neuen Sprengstoff: „Sprengen Sie die biologischen Fesseln und öffnen Sie sich der Auswahl von drei, 20, 60 oder gar 4000 verschiedenen Geschlechtsvarianten, die angeblich heute schon zur Verfügung stehen. Ist das nicht herrlich, diese Freiheit, diese Auswahl? So viel Auswahl haben Sie nicht einmal an der Wursttheke im Supermarkt Ihres Vertrauens.“ (S.10) Dieses Bild greift Kelle bewusst oder unbewusst wieder auf, wenn sie das Phänomen Conchita Wurst unter die Lupe nimmt.    
Kelles Ironie ist so präzise und überspitzt gesetzt, dass man als Leser schnell sein „ja“ und „amen“ dazu geben kann. Beim näheren Betrachten fällt dann auf: Kelle bewegt sich inhaltlich auf dünnem Eis. Auf ihre selbstgestellte Frage „Ja, ist denn alles schlecht an Gender?“ gibt sie die Antwort: „Dass nicht alles, was sich Gender und sexuelle Vielfalt nennt, wie Gold glänzt, sollte inzwischen klar sein.“ (S.169) Dann listet sie Aspekte auf, an denen auch Feministinnen Kritik üben. Beantwortet das die Frage? Vom dem Geschlechtswischiwaschi mal abgesehen: Haben Vertreter des Gender-Mainstreaming mit allem, was sie sagen, Unrecht? Werden Frauen heute beispielsweise nicht mehr benachteiligt?

Kelles Farbpalette besteht aus schwarz und weiß


Ein altbewährter Vergleich ist hier das Gehalt von Männern und Frauen. Kelle argumentiert, der Lohnunterschied sei  ausschließlich der Berufswahl geschuldet: „In Ländern mit Armut und ohne viel rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern wählen Frauen ihre Berufe einfach vernünftiger und nicht so sehr nach ihren persönlichen Neigungen, während man es sich im reichen Westen als Frau leisten kann, auch 10 Semester Germanistik ohne Aussicht auf einen Arbeitsplatz zu studieren.“ (S.71) Ob ein verlängertes Studium im Bereich der Geisteswissenschaft ein weibliches Problem ist, weiß ich nicht. Vergleicht man allerdings den durchschnittlichen Bruttoverdienst innerhalb gleicher Berufsgruppen, stellt man fest, dass Frauen bis zu 27 Prozent weniger Gehalt bekommen als ihre männlichen Kollegen (Quelle: lohnspiegel.de). Was machen wir denn mit solchen Zahlen, Frau Kelle?

Aus dem Nähkästchen
 
Die selbstaufgeworfene Frage der Autorin  ist für mich immer noch nicht geklärt. Gibt es denn nun auch  lohnenswerte Ziele, die insbesondere Feministinnen verfolgen? Selbst der größte Gender-Kritiker müsste zugeben: Ja, die gibt es. EMMA-Chefredakteurin Alice Schwarzer, deren Zeitung von Kelle immer wieder genannt wird, setzt sich zum Beispiel mit großem Eifer für die Abschaffung der legalen Prostitution ein. Nicht alles, was sich Gender nennt, glänzt – aber auch nicht alles ist rabenschwarz.

Kelles Argumentation ist an einigen Stellen nicht nur einseitig, sondern auch persönlich und verallgemeinernd. Namentlich beleuchtet sie einzelne Vertreter des Gender-Mainstreamings und stellt „unappetitliche Zusammenhänge zwischen der Szene der Befürworter pädophiler Sexualität und den heutigen Sexualpädagogen der Vielfalt“  (S.92-93) fest. Auch die Diskussion mit einer Gender-Mainstreaming-Anhängerin, die ihr vorwirft, sich am „politisch rechten Rand der Republik“ zu bewegen (S.137), muss wohl als allgemeines Beispiel für die Unfähigkeit solcher Leute zur Diskussion herhalten.

Das eigentliche Ziel des Buches war, eine Ideologie genauer unter die Lupe zu nehmen und aufzuzeigen, wo sie unseren Alltag erobern will. Ich hätte mir mehr sachliche Argumente und weniger Geschichten aus dem Nähkästchen gewünscht. Gerade weil das Buch ohnehin mit spitzer Feder verfasst ist, vermute ich, dass es damit die Diskussion unnötig weiter anheizt.

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Gender studies
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An Veranstaltungen der Geschlechterforschung können im Vergleich mit anderen Studiengängen der sozialwissenschaftlichen Fakultät mehr Studierende anderer Fachrichtungen teilnehmen. Sie werden ebenfalls in den Inhalten der Geschlechterforschung geprüft und können sich diese Leistung für ihren Studiengang anrechnen lassen. Das funktioniert beispielsweise in den Fächern Erziehungswissenschaft und Wirtschaftspädagogik, genauso auch in Literatur- und Kulturwissenschaften sowie Theologie und Sportwissenschaft. Mögliche Gründe hierfür sind, dass die Inhalte der Geschlechterforschung auch für andere Studienfächer relevant sind oder dass die Inhalte der Geschlechterforschung gezielt Einzug in andere Studienfächer halten sollen.

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Im Interview mit ERF Chefredakteur Andreas Odrich spricht Birgit Kelle darüber, ob und wie man Karriere und Erziehung vereinbaren kann - oder ob man das überhaupt soll.



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„Wahrheit ist das, was funktioniert.“ Eine pragmatische Antwort auf eine komplexe Frage. Gibt es „die Wahrheit“ überhaupt? Wer sagt mir, wie die Dinge wirklich sind? Hilft mir der Glaube, zu verstehen, wie die Welt wirklich ist oder ist es gerade der Glaube, der die Sicht auf die wahre Natur der Dinge vernebelt? Das sind nicht nur philosophische Fragen, die Fachleute untereinander diskutieren. Die Frage: Was ist wirklich, was ist wahr betrifft jeden Menschen, der offenen Auges und mit wachen Sinnen seinen Alltag durchlebt. Wo lasse ich mich täuschen, wer hilft mir, Wahrheit und Lüge zu unterscheiden? Wir sprechen mit Philosophen, Mathematikern und Theologen über das Thema: Manfred Lütz und John Lennox beschäftigen sich beide auf ihre Art mit der Frage nach der letztgültigen Wahrheit.

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Prof. John Lennox im Gespräch

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John Lennox ist emeritierter Professor für Mathematik der University of Oxford. Lennox befasst sich neben seinem eigenen Fachgebiet auch mit der Verhältnisbestimmung von Wissenschaft und Religion. Zu diesem Thema hat Lennox diverse Bücher geschrieben, unter anderem folgende: „Gott im Fadenkreuz: Warum der Neue Atheismus nicht trifft“ und „Hat die Wissenschaft Gott begraben? Eine kritische Analyse moderner Denkvoraussetzungen“. Auch bei Vorträgen äußert Lennox eine klare Kritik am Neuen Atheismus.

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- Atheismus ist ein Märchen für die, die Angst vor dem Licht haben.

- Atheismus ist genauso ein Glaubenssystem wie die christliche Religion. 

- Glaube und das Leben müssen wieder mehr miteinander in Berührung kommen. 

- Die Menschen nehmen heute das Absolute und relativieren es.

- Man kann ohne absolute Werte nicht leben. Deswegen nimmt man relative Dinge oder Werte und verabsolutiert sie. Zum Beispiel Geld statt Gott.

- Ich bin von lauter Menschen umgeben, die hochintelligent und werde dauernd etwas gefragt, das ich nicht weiß. Ich gebe das zu. Denn niemand verliert sein Gesicht, wenn man ehrlich ist.

-  Christen fühlen sich zunehmend eingeschüchtert. Aufgrund des großen Drucks in der Gesellschaft verschweigen sie dann ihren Glauben .

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Im Oktober 2008 fuhren einige ungewöhnlich bedruckte Londoner Busse durch die Straßen der englischen Hauptstadt. In großen Lettern war folgende Nachricht auf ihnen zu lesen: „There’s probably no god. Now stop worrying and enjoy your life.” (Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Also hören sie auf, sich Sorgen zu machen und genießen Sie Ihr Leben.) Unterstützt wurde diese Werbekampagne unter anderem von Richard Dawkins – dem bekanntesten Verfechter des sogenannten Neuen Atheismus.
Schon in seinem Buch „Der Gotteswahn“ aus dem Jahr 2006 hat Dawkins sich überaus vehement für die Abschaffung des Glaubens eingesetzt. Weitere Wissenschaftler haben sich um den Gelehrten geschart und zum Angriff auf den Glauben geblasen. Unter ihnen befinden sich der weltbekannte Physiker Stephen Hawking, Journalist und Literakturkritiker Christopher Hitchens und der französische Philosoph Michel Onfray. Sie alle haben in Büchern, Diskussionsrunden oder Essays versucht, den Glauben rational ad absurdum zu führen. Der Mathematik-Professor John Lennox hat in diversen Diskussionsrunden mit einigen dieser Atheisten diskutiert und sich ihren Vorwürfen gestellt.

Logische Widersprüche aufgedeckt

Neben den Diskussionsrunden hat er auch einige Bücher geschrieben, die sich mit den Argumenten der Neuen Atheisten auseinandersetzen – so zum Beispiel „Gott im Fadenkreuz – Warum der Neue Atheismus nicht trifft“ In neun Kapiteln widmet er sich neun Fragen beziehungsweise Vorwürfen, die die Neuen Atheisten dem Glauben gegenüber machen: „Widersprechen sich Glaube und Wissenschaft?“ „Ist Gott ein Despot?“ „Gibt es Wunder?“ Oder „warum lässt Gott das Leid zu“?
Dabei verfolgt Lennox mehrere Strategien. Einerseits geht er direkt auf die Argumente und Vorwürfe ein und zeigt begriffliche Ungenauigkeiten und fehlende Logik beziehungsweise sprachliche Widersprüche in den Argumentationsketten auf. Ein Beispiel: Einige der Neuen Atheisten behaupten, Wissenschaft und Glaube seien unvereinbar. Dabei ist laut Lennox die Wissenschaft selbst eine Glaubensposition, die ohne Glaube gar nicht auskommt und zwar, weil sie auf der Annahme beruht, das Universum sei rational erklärbar – eine blitzsaubere Glaubensposition.
Andererseits zeigt John Lennox auf, dass es die neuen Atheisten in ihrem ideologischen Kampf gegen den Glauben an Differenzierung und Objektivität mangeln lassen. Eines ihrer Argumente lautet beispielsweise, dass Religion die schlimmsten Monstrositäten wie Kriege, Gewalttaten und Ungerechtigkeiten ausgelöst habe.
Dabei vernachlässigen sie viele Fakten - wie die Ergebnisse der Forschungen Arnold Angenendts: Laut Daten des Kirchenhistorikers haben zwischen 1540 und Mitte des 18. Jahrhunderts die spanische Inquisition und die römische Inquisition insgesamt rund 900 Menschen hingerichtet. Ohne diese Verbrechen relativieren zu wollen, stehen diese Zahlen im krassen Gegensatz zu den circa 2 Millionen Todesopfern des atheistischen Regimes der Khmer Rouge in Kambodscha.
   
Neue Atheisten argumentieren auf ideologischer, nicht rationaler Basis

Dass atheistische Regime wie die DDR, Sowjetunion, Nordkorea und China weit mehr Menschen getötet haben, ignorieren die Neuen Atheisten laut Lennox geflissentlich. Zudem fokussieren sie ihren Blick nur auf die negativen Auswirkungen des christlichen Glaubens, während sie die guten „Errungenschaften“ völlig außer Acht lassen. Aus diesem Grund nennt Lennox sie auch Anti-Theisten. In ihrem Eifer für die eigene Weltanschauung gleichen sie manchem religiösen Menschen, der blind glaubt.
Besonders spannend ist die Debatte um Moral. Christen leiten die Moral aus ihren Glaubensüberzeugungen und dem Wesen Gottes ab. Wenn diese Quellen aber wegfallen – und das tun sie für die Neuen Atheisten – bleiben als mögliche Quellen nur noch die Natur selbst oder die Gesellschaft. Das Argument, dass man aus der Evolution eine Moral ableiten könne, weiß Lennox geschickt auszuhebeln. Denn die Annahme, dass die Evolution gut sei und über den Fortschritt zum Guten führe, ist für den Mathematiker nicht zulässig. Die Evolution könne keinen Altruismus hervorbringen. Denn Mitgefühl und Sorge um die Schwachen und Kranken sind nichts, was das Überleben der Spezies verbessert.
Auch die Behauptung, dass das menschliche Verhalten lediglich ein Resultat der Gene ist, überzeugt den emeritierten Professor nicht. Wäre dem so, dürfte man keinen Menschen jemals für eine Straftat belangen. Kein Mensch dürfe für sein schlechtes Verhalten bestraft oder für sein gutes Verhalten belohnt werden – weil es lediglich eine Folge der Gene sei. Wohin eine solche Vorstellung führen würde, kann man sich leicht ausmalen. Indem er die Argumente der Neuen Atheisten widerlegt, macht er zugleich deutlich, dass die Existenz absoluter Werte nach einem Gott verlangt.

Ironie und Wortspiele statt naturwissenschaftlicher Fakten

Lennox schreibt leicht verständlich und unterhaltsam. Wer vom Mathematiker erwartet, dass er ausschließlich auf naturwissenschaftlicher Ebene argumentiert, wird positiv überrascht. Auf teils sehr humorvolle Weise deckt er die logischen Widersprüche und die ideologische Verbissenheit der Neuen Atheisten auf. Anders als so mancher Gottesgegner dekliniert er deren Argumente konsequent durch, um dann pointiert aufzuzeigen, dass den „schlauen“ Wissenschaftler die Konsequenzen ihrer eigenen Gedanken gar nicht klar  - oder sogar egal sind. Dabei lässt er seiner Freude an Ironie und Wortspielerei teils freien Lauf. Mitunter muss man sich anstrengen, um die logischen Gedankengänge nachzuvollziehen. Eine gewisse Grundbildung und logisches Denken setzt der Autor somit voraus.
Den Abschluss des Buches bildet ein kurzer heilsgeschichtlicher Abriss, in dem Lennox die Bedeutung von Sünde und Vergebung thematisiert. Er führt zahllose Belege für die Glaubwürdigkeit der Bibel auf und untermauert dadurch auch die Aussagen über das Kommen, Sterben und die Auferstehung Jesu.

Fazit

Lennox` Schreibstil ist trotz der teils philosophischen Gedankengänge durchgängig verständlich und nachvollziehbar. Mit Genuss zerpflückt er die teils hanebüchenen Positionen und argumentativen Widersprüche der Neuen Atheisten. Das Buch liefert nicht nur viele gute Rückfragen für Diskussionen, sondern auch gute Argumente gegen einige der Positionen, die unter anderem von den Neuen Atheisten vertreten werden. Die letzten beiden Kapitel sind ein zusätzliches apologetisches Bonbon, das in vielen Gesprächen mit am Glauben interessierten Menschen hilfreich sein dürfte.

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Apologetik infografik
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Der Bundesminister des Innern Thomas de Maizière macht Christen Mut, ihren Glauben selbstbewusst zu leben.

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Dr. Manfred Lütz im Interview

Das Interview in voller Länge finden Sie in Kapitel 5.

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Manfred Lütz ist Theologe und Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter. Seit 1997 leitet er das Alexianer-Krankenhaus für psychisch Kranke in Köln. Lütz hat mehrere Bestseller geschrieben, unter anderem die Bücher „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ und  "Bluff! Die Fälschung der Welt".

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- Die Krise in vielen Lebensbereichen liegt daran, dass die Menschen nicht mehr an Gott glauben.

- Egal, ob im Hinblick auf Hirnforschung, Bio-Ethik, Sterbehilfe, Werte oder Evolution: Alles läuft auf die Frage hinaus: Gibt es Gott?

- In Deutschland haben wir die Erklärung unseres Glaubens an Profis abgetreten.

- Christen müssen ihren Glauben kennen und bekennen.

- Dass heute viele Menschen nicht mehr an Gott glauben liegt daran, dass sie in unterschiedlichen künstlichen Welten leben, zum Beispiel der Berufswelt, Finanzwelt oder Medienwelt.

- Wer die Scheinwelt für die eigentliche Welt hält, dem kommt die reale Welt zunehmend künstlich vor.

- Für manche Menschen ist das Geschehen in der Tagesschau realer als das eigene, weinende Kind im Nebenzimmer.

- Der Mensch will nicht glücklich werden, er will Wirklichkeit.

- Wer das Messbare des Lebens für die Realität hält, verpasst das wahre Leben.

- Nur wer eine eigene Identität hat, kann die notwendige Distanz zu den künstlichen Welten wahren.

- Das Wichtige im Leben, ist schon im Hier und Jetzt das Existentielle zu (er)leben.




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Der Psychologe und Theologe Manfred Lütz ist dafür bekannt, dass er auch „heiße Eisen“ anpackt und unbequeme Wahrheiten ausspricht. In seinem neuen Buch „Bluff! Die Fälschung der Welt“ äußert Manfred Lütz die Ansicht, dass die heutige Gesellschaft durch verschiedene Scheinwelten geprägt ist. Als Beispiel nennt er unter anderem die Welt der Medien, die mit Reality-Shows versucht, ein Bild der Wirklichkeit nachzubilden, tatsächlich aber immer eine Scheinwelt und damit nur inszenierte Realität ist. Den Menschen werde ein bestimmtes Bild der Wirklichkeit vermittelt, das mit dem realen Leben wenig zu tun habe.
Liebe, Tod und andere lebensexistenziellen Themen würden durch die Medien drastisch verfälscht. Eine derartige Verfälschung der Wirklichkeit sei aber nicht nur in den Medien Usus. Lütz wendet sich auch gegen Wissenschaftsgläubigkeit und ein übertriebenes Gesundheitsbewusstsein. Daran wird deutlich: Es geht in Lütz‘ Buch nicht allein um Scheinwelten, sondern vor allem um Ersatzreligionen. Und das kann gewissermaßen alles sein: der aktuelle Börsenkurs, eine psychologische Deutungsrichtung oder eine Castingshow.

Droht uns der Realitätsverlust?

Nun mag man widersprechen. Natürlich leben wir nicht in Scheinwelten. Wir durchschauen die Welt und niemand von uns nimmt an, dass eine Castingshow oder eine Gerichtssendung im Fernsehen die Realität abbildet. Dennoch – und das macht Lütz anschaulich – wird durch diese Dinge unterbewusst unser Verständnis der Welt geprägt und verfälscht. Lütz deckt in „Bluff“ auf, wie es geschehen kann, dass ein Mensch über seiner wissenschaftlichen Weltsicht oder dem bedingungslosen Glauben an Diätpläne den Blick auf die Realität verliert. Unbarmherzig und zuweilen polemisch nimmt er die Scheinwelten und Ersatzreligionen auseinander, in denen sich unsere Gesellschaft eingerichtet hat.
Natürlich ist nicht alles so beängstigend, wie Manfred Lütz es darstellt. Auch vielen Teilnehmern an einer Castingsendung sollte klar sein, dass das Urteil eines Dieter Bohlen letztlich nicht über das Wohl oder Wehe ihres Lebens entscheidet. Aber Lütz prangert an, dass genau dieses Bild erweckt werde. Menschen werde weisgemacht, der Fall des Aktienkurses, das Durchhalten einer Diät oder der Ausgang einer Casting-Show beeinflusse ihr Leben. Denn, so legt Lütz dar, das wahre Leben findet nicht in irgendwelchen Medien statt und ist durch Börsenkurse oder Diäten nur gering beeinflussbar.
Auch der gesunde Mensch lebt nicht ewig und der beste Aktienkurs nützt nichts, wenn man auf dem Sterbebett liegt. Lütz ruft seine Leser dazu auf, sich die Endlichkeit des Lebens neu bewusst zu machen. Wenn man sich vor Augen führt, dass jeder Moment unwiederholbar ist, verbringt man seine Lebenszeit vielleicht eher mit Partner und Familie als vor dem Fernseher oder mit dem Studieren des DAX-Index.

Unterhaltsam und kritisch

Manfred Lütz schlägt in seinem Buch einen Spagat zwischen Gesellschaftskritik und Unterhaltung. Die gewählten Beispiele sind zuweilen überspitzt, deswegen aber oft umso anschaulicher. Ironisch, bisweilen schon zynisch fällt seine Bewertung der verschiedenen Scheinwelten aus. Einige der Kritikpunkte, die Lütz nennt, sind nicht neu. Dass die Medien eine Scheinwelt sind und nicht die Realität transportieren, wird vielen Menschen auch schon vor diesem Buch bewusst gewesen sein.
Dennoch hebt Manfred Lütz manche Kritikpunkte durch vielfältige Beispiele nochmal besonders gut hervor. Wenn Lütz zum Ende des Buches auf die Unwiederholbarkeit des Lebens zu sprechen kommt, wird sein Ton ernster und der Leser spürt: Hier spricht jemand mit einem Anliegen. Manfred Lütz ist sich bewusst, dass das eigene Leben schnell vorbei ist. Da die Zeit knapp sei, gelte es die wirklich wichtigen Fragen zu stellen, so auch die Frage nach Gott. Den Glauben an ihn spricht Lütz als gläubiger Katholik natürlich an. Aber nicht nur dieses Thema beschäftigt ihn, sondern auch die Frage nach Gut und Böse, Liebe und Tod. Denn wahre Liebe oder auch das wirklich Gute begegnet dem Menschen nicht in den Scheinwelten unserer Gesellschaft.
Deswegen lohnt es sich aus diesen gefälschten Wirklichkeiten auszubrechen und sich neu auf das auszurichten, was zählt: das eigene existenzielle, unwiederholbare Leben. Um wieder dahin zurückzufinden, empfiehlt Lütz dem Leser, sich Freiräume zu schaffen und aus den gefälschten Welten bewusst auszusteigen, aber auch, sich keinen Druck mit diesem Ausstieg zu machen. Lütz schreibt dazu: „Wir alle leben unvermeidlich in dieser gefälschten Welt mit all ihren Vor- und Nachteilen, und das ist auch ganz gut so. […] Diese Welt ist bunt und schön und abwechslungsreich, und manchmal ist sie sogar köstlich wie ein guter Wein. Aber man muss aussteigen können. […] Solange man also weiß, dass die Welt gefälscht ist und es gefährlich ist, sich ganz in ihr zu verlieren, hat man noch die nötige Distanz.“
Fazit
Nun kann man natürlich Besseres mit seiner Zeit anzufangen, als ein Buch zu lesen, gerade wenn das Leben so begrenzt ist. Man könnte stattdessen auch einen Sonnenuntergang anschauen oder einen Spieleabend mit der Familie machen. Dennoch lohnt sich Lütz‘ Buch. Es ist leicht lesbar, unterhaltsam und öffnet vielleicht dem Einen oder Anderen den Blick dafür, in welche Scheinwelten er sich verstrickt hat.

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Die Begründung der Welt

Der ehemalige Atheist Christian Kotulla spricht darüber, warum er heute an Gott glaubt.

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Geleitet wird immer. Überall. An der Supermarktkasse, einer Vorfahrtsstraße, am Arbeitsplatz oder in der Erziehung. Wer gibt Orientierung bei kniffligen Fragen? Was macht gute Leitung aus? Und welche Eigenschaften sollten einen guten Leiter auszeichnen?
Wirtschaftswissenschaftler Warren Bennis und Betriebswissenschaftler Burt Nanus haben 90 Führungskräfte befragt und einige "typische" Leiter-Fähigkeiten identifiziert. Dazu gehört Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind, an Beziehungen und Probleme gegenwartsbezogen und nicht vergangenheitsbezogen heranzugehen und ohne ständige Anerkennung anderer auszukommen. Fähigkeiten, die nicht nur für Leiter relevant sind.
In diesem Kapitel informieren wir Sie, welche Impulse und Erfahrungen die Redner des christlichen Führungskräftekongresses heute weitergeben.

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Prof. John Lennox im Gespräch

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John Lennox ist emeritierter Professor für Mathematik der University of Oxford. Lennox befasst sich neben seinem eigenen Fachgebiet auch mit der Verhältnisbestimmung von Wissenschaft und Religion. Zu diesem Thema hat Lennox diverse Bücher geschrieben, unter anderem folgende: „Gott im Fadenkreuz: Warum der Neue Atheismus nicht trifft“ und „Hat die Wissenschaft Gott begraben? Eine kritische Analyse moderner Denkvoraussetzungen“. Auch bei Vorträgen äußert Lennox eine klare Kritik am Neuen Atheismus.

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- Gottes Reich ist eine unvorstellbar schöne Wirklichkeit. Wir sollen jetzt schon aus dieser unsichtbaren Wirklichkeit leben, auch wenn wir auf seine sichtbare Verwirklichung noch warten.

Lass Dich faszinieren von der Schönheit des Reiches Gottes.

Gottes Willen entspricht es, der Zukunft mutig und nicht ängstlich entgegen zu gehen.

- Wir sind beschenkt mit emotionaler Intelligenz, Geld, Zeit, Kraft und Energie sowie Kreativität und Phantasie und mit der Fähigkeit zu denken und handeln – dafür müssen wir eines Tages Rechenschaft ablegen.

Die Gabe des Reiches Gottes ist kein Besitz, sondern etwas, dass Gott jemandem anvertraut. Sie ist Lebensgabe.

- Man kann sie jedoch verlieren. Nicht, weil Gott das will, sondern weil man selbst diese Gabe nicht zu würdigen weiß und daher vergräbt.

- In der Perspektive des Reiches Gottes ist ein Verlust es Anvertrauten nicht möglich. Wir brauchen keine Angst vor Verlust zu haben. Wir dürfen mutig sein, das uns Anvertraute zu gebrauchen.

- Gott macht uns zu Taten fähig, die wir uns selber nie vorstellen könnten.

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Johannes Hüger im Gespräch

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Johannes Hüger ist Gesellschafter der Xpand-GmbH und tempus-Mastertrainer für Berufs- und Lebenszielplanung sowie Zeitmanagement. Nach seinem Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften war Johannes Hüger viele Jahre Geschäftsführer einer GmbH. Außerdem ist er Co-Autor einiger Bücher zum Thema Lebensplanung und Leitung wie „Wertvoll und wirksam führen: In Balance von Mensch und Ergebnis“ und „Dem Leben Richtung geben: In die Schritten zu einer selbstbestimmten Zukunft“. Hüger ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Das kostbarste, was uns anvertraut ist, ist unser Leben und unsere Lebenszeit. Es stellt sich die Frage: Wie will ich meine Zeit nutzen?

- Wer nicht erkennt, was seine "Berufung" ist, zahlt dafür einen hohen Preis.

- Jeder Mensch ist dazu berufen, Führungskraft seines eigenen Lebens zu werden.

- Für die eigene Lebensplanung muss man:
1.) Sein Potential entdecken
2.) Dem eigenen Potential die richtige Richtung geben
3.) Die gewählten Ziele offensiv umsetzen

Potential entdecken
- Drei Fragen, um den eigenen Leidenschaften auf die Schliche zu kommen:
1.) Bei welchen Tätigkeiten oder Dingen habe ich früher Raum und Zeit vergessen?
2.) Bei welchen Tätigkeiten oder Dingen vergesse ich heute Raum und Zeit?
3.) Bei welchen Tätigkeiten oder Dingen könnte ich in der Zukunft Raum und Zeit vergessen?

Richtung geben
Dem Leben Richtung zu geben bedeutet das bewusste Gestalten der eigenen Zukunft in konkreten Bildern.

Wie kann ich dem eigenen Leben Richtung geben?
Beantworten Sie diese Fragen:
1.) Wie sieht mein Leben in drei, fünf oder zehn Jahren aus?
2.) Was sollen die Leute bei meiner Beerdigung über mich sagen?

Die Ziele offensiv umsetzen
Damit man ein Ziel erreicht, muss es
1.) messbar (konkret)
2.) machbar und
3.) motivierend sein.

Gut mit Zielen zu arbeiten hat etwas mit Lebenskunst zu tun. 

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Frank Suchy im Gespräch

Das gesamte Interview finden Sie in Kapitel 5.

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Frank Suchy ist Inhaber von Suchy Messtechnik und erster Vorsitzender des Verbandes „Christen in der Wirtschaft“. Suchy hat einen Abschluss als Ingenieurpädagoge für Maschinenbau und hat sich 1988 auf dem Gebiet der Druck- und Temperaturmesstechnik selbständig gemacht.

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- Gott braucht auf dieser Erde Dich - deshalb lebst Du!

- Gott hat etwas Bestimmtes mit Dir vor - deshalb hast Du Gaben bekommen!

- Bist Du am richtigen Platz in Deinem Leben?  

- Lebst Du Deine Berufung? Denn gute Frucht wächst nur  an der optimalen Stelle gut!

- Lebst Du die Gaben aus, die dich so einzigartig machen?

- Was wird die Frucht deines Lebens sein?

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Das Lebenshilfe-Schiff

Coach Kerstin Hack baut ein altes Militärschiff zu einem Lebensort für Menschen in Krisen aus - und kann ihr erworbenes Wissen ganz praktisch in die Tat umsetzen.

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Andreas Odrich beschreibt, was man von Jesus über guten Umgang mit Mitarbeitern lernen kann.

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In diesem Kapitel stellen wir Ihnen alle Interviews in voller Länge zur Verfügung.

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Das Interview mit Dr. Manfred Lutz in voller Länge

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Das komplette Interview mit Birgit Kelle

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Das komplete Interview mit Frank Suchy

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Kapitel 1 Mit werten Leben

Einleitung

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